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Institut berichtet über schwerwiegende Nebenwirkungen bei der Corona-Impfung

Der Bericht des Paul-Ehrlich-Instituts zeigt zum Teil schwerwiegende Nebenwirkungen und Impfkomplikationen nach Impfung zum Schutz vor COVID-19. Die Basisdemokratische Partei (dieBasis) bewertet diesen Bericht als ersten Erfolg zur Aufklärung der Risiken einer Impfung.

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat den Sicherheitsbericht vom 15. Juli 2021 veröffentlicht. Darin wird berichtet, dass von den rund 107.000 aus Deutschland gemeldeten Verdachtsfällen zu den Nebenwirkungen der Impfungen über 10.500 Fälle als schwerwiegend bewertet werden und zum Teil mit Todesfolge verlaufen. Dabei wird in diesem Bericht lediglich der Zeitraum von Ende Dezember 2020 bis Ende Juni 2021 – also etwa 6 Monate – betrachtet.

Im Bericht werden unter anderem der Ausgang der gemeldeten Reaktionen für die COVID-19-Impfstoffe dargestellt. Dabei fällt zunächst auf, dass die Anzahl der Todesfälle und der Fälle mit bleibenden Schäden nur als Prozentwerte dargestellt werden. Eine Umrechnung der Prozentzahlen in Fallzahlen bestätigt die Befürchtungen der Partei dieBasis, dass die Nebenwirkungen alles andere als harmlos verlaufen können:

Von den 107.000 untersuchten Fällen sind rund 10 Prozent der Fälle vom Institut als „Schwerwiegend“ eingestuft worden, dies entspricht mehr als 10.500 Fälle. Bei rund 0,6 Prozent führten die Nebenwirkungen der Impfungen zum Tod, das bedeutet, 682 Menschen haben die Impfung nicht überlebt.

Bei rund 28.000 Menschen ist nach der Impfung ihre Gesundheit noch nicht „wiederhergestellt“. Bei rund 13.600 Menschen ist der Verlauf weiterhin unbekannt. Über 1.200 Menschen werden dauerhaft bleibende Schäden durch die Impfung davontragen.

„Das sind Zahlen, die sehr erschüttern und an den reibungsfreien Impfprozess zweifeln lassen.“, sagt die Vorsitzende des Landesverbandes Rheinland-Pfalz von dieBasis, Andrea Feiner-Müller am Rande des Parteitages in Koblenz vergangene Woche. „Aus meiner Sicht müssten die Menschen, die sich impfen lassen möchten, über solche Risiken besser aufgeklärt werden“, so Feiner-Müller. Die Daten seien jetzt veröffentlicht und für jeden Interessierten verfügbar, erläutert die Vorsitzende von dieBasis. „Aufgrund dieser Daten können nun die Menschen besser über die Risiken der Impfung informiert werden“, betonte Feiner-Müller.

Hier sei jeder Mensch, der durch die Impfung seine Gesundheit schädigt oder gar sein Leben verliert, ein Mensch zu viel, so die Vorsitzende.

Immerhin werden in dem Bericht vom Paul-Ehrlich-Institut Nebenwirkungen aufgezählt, die im schlimmsten Falle tödlich enden können. So zum Beispiel wurden nach der Impfung Fälle von Herzmuskelentzündungen (Myokarditis) nachgewiesen. Die Symptome hierfür sind Brustschmerzen, Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen bis hin zum Herzversagen. Sie könne bei Kindern und Erwachsenen auftreten und sie sei bei jungen Männern häufiger als bei jungen Frauen, berichtet das Paul-Ehrlich-Institut. Auch wird in dem Bericht eine Entzündung des Herzbeutels (Perikarditis) als Nebenwirkung genannt. Männer zwischen 20 und 50 Jahren scheinen das höchste Risiko für eine Perikarditis zu haben. Des Weiteren werden schwere Verläufe von verschiedenen Thrombosearten sowie Blutungen und Lähmungen aufgezählt, deren Verlauf zum Teil mit Todesfolge endete.

Auch Kinder und Jugendliche seien von den Impfnebenwirkungen betroffen. So wurden in einem Zeitraum von 4 Wochen insgesamt 24 Nebenwirkungsmeldungen bei Jugendlichen bis 15 Jahre gemeldet. In zwei Fällen sei laut Paul-Ehrlich-Institut eine stationäre Behandlung erforderlich gewesen.

Der Sicherheitsbericht kann auf der Internetseite des Paul-Ehrlich-Instituts unter

https://www.pei.de/DE/newsroom/dossier/coronavirus/coronavirus-inhalt.html;jsessionid=C12F6F22BF9B88ECDBD4723B1E7DD717.intranet222?nn=169730&cms_pos=6

heruntergeladen werden.

Weitere interessante Quellen:

Verdachtsfälle auf Arzneimittelreaktionen laut Datenbank der Europäischen Union:

Symptome bei Herzmuskelentzündung bei Biontech:

https://www.praxisvita.de/herzmuskelentzuendung-bei-biontech-symptome-nebenwirkung-der-corona-impfung-wer-ist-betroffen-19791.html

Studien von der USA und Israel zu Herzerkrankungen durch Impfung
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/israel-meldet-zusammenhang-zwischen-impfung-und-myokarditis-126094/
https://www.cdc.gov/mmwr/volumes/70/wr/mm7027e2.htm

Guillain-Barré-Syndrom (Nervenschädigungen) als neue Nebenwirkung:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/guillain-barre-syndrom-als-neue-nebenwirkung-127044/

Gesichtsschwellungen und VITT (Thrombosen)
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/123730/EMA-Koennen-COVID-19-Impfstoffe-Gesichtsschwellung-VITT-Myokarditis-oder-ein-Guillain-Barre-Syndrom-ausloesen