
Unsere Visionen – die Zukunft modellieren
Politik im ganz allgemeinen Sinne braucht Visionen. Und sie braucht Menschen, die diese Visionen haben, sie vermitteln und als Zielpunkte verantwortlichen Handelns setzen. Nicht im Sinne von Definition und Festschreibung einer Zukunft, sondern in einer Beschreibung von Möglichkeiten und dem Aufzeigen von Wegen dorthin.
Braucht dieBasis Visionen, Formulierungen von „Zukunftsarbeit“?
dieBasis will keine politische Partei im herkömmlichen Sinne sein, will nicht mitschwimmen in den Wogen des Mainstreams, zwischen Anbiederungen an zeitgeistige Strömungen, Lobbyismus, wokem Establishment, Geldströmen und kurzfristigem Machterhalt. Sie möchte eigentlich etwas ganz anderes sein als eine klassische „Partei“, sie will eine Bewegung von innen heraus und von unten, eben aus der „Basis“ der Menschen sein. Das setzt Grundlagenarbeit voraus, eine klare Analyse menschlichen Miteinanders, wie wir es jetzt haben – und demnächst, aber in absehbarer Zukunft – anders und besser machen wollen. Sie erkennt Mißstände und benennt sie beim Namen. Sie formuliert Ziele als möglichen Endzustand und zeigt Wege, Etappen, Zwischenziele und Strecken, die gangbar sind.
„AG Vision“ in Rheinland-Pfalz
Die „AG Vision“ im Landesverband Rheinland-Pfalz trifft sich seit gut zwei Jahren regelmäßig, um darüber nachzudenken, wie Deutschland in Zukunft aussehen soll. Es geht darum, das, was anders sein könnte in einem absehbaren Zeitraum (10 Jahre wären schon sehr ambitioniert!), einmal in allen Punkten und gesellschaftlichen Lebensbereichen zu benennen und aufzufächern. Wie erleben wir den Ist-Zustand, was stimmt hier nicht, was könnte besser und möglicherweise ganz anders sein?
Wir formulieren klare Zielpunkte, wir wollen die Dinge beim Namen nennen, wie sie denn aussehen könnten. Und zeigen in allen möglichen Varianten Mittel und Wege auf, wie wir unsere jetzige Lebenswelt umbauen, verändern und bewegen können.
Wir haben unsere Visionssuche in die unterschiedlichen Themenbereiche des menschlichen Zusammenlebens aufgeteilt. Allen Überlegungen gemeinsam ist – als Grundlage – eine deutliche Reduzierung, ja Minimierung staatlicher Einflußnahme. Es setzt das Vertrauen voraus, daß es strukturierende und kreative Kräfte im Zusammenleben der Menschen gibt, die natürlicherweise von innen heraus entstehen.
Es geht um eine Entwicklung: weg vom „Einheitsstaat“ hin zu einer menschengerechten Gesellschaft.
Wer sich an unserer Visionssuche beteiligen möchte, ist herzlich dazu eingeladen! Denn die unten stehende Auflistung ist keineswegs vollständig oder bereits irgendwie „fertig“. Wir werden sie im Laufe der nächsten Zeit noch erweitern, anpassen und vor allem Mittel und Wege ergänzen, wie wir diese Ziele nach und nach erreichen können.

- Kinder sind das Potential, ja der kulturelle und wirtschaftliche Schatz einer künftigen Gesellschaft. Ihrer Erziehung und Bildung muß höchste Aufmerksamkeit und Priorität eingeräumt werden.
- Entkoppelung von Staat und Bildung: keine staatlich festgeschriebenen Curricula, keine staatliche Finanzierung von Bildungseinrichtungen und damit Eingrenzung und Abhängigkeiten, Lehrer keine Staatsbeamte
- Einbeziehung von Kindern und Eltern in die Lerninhalte, Mitspracherecht für Themen, Lernstoff, Umsetzung des Gelernten, „Bewertung“
- Bildungsangebot nach Interessen und Anlagen der Schüler, individuelle Förderung
- Maximale Förderung der Potentiale und Talente der Schüler
- Fundierte interdisziplinäre und ganzheitliche Lehrerausbildung, pädagogisch und fachbezogen, angemessene Vergütung
- Analoges Lernen, Abkehr vom Digitalisierungswahn
- Duales Lernen, Theorie und Praxis sollen Hand in Hand arbeiten
- Förderung von praktischer Arbeit und Handwerk, v.a. alte Handwerkstechniken als kultureller Schatz
- Förderung der Vielfalt von Schultypen (z.B. Naturschulen, Waldorf-Schulen, Montessori-Schulden e.a.) neben dem dreigliedrigen Schulsystem, Berufsschulen, technische Schulen usw.
- Freie Forschung an Universitäten ohne begrenzende Drittmittelkürzungen und daraus resultierende Abhängigkeiten
- Einbindung von Kunst und Kultur in die Schulbildung

- das derzeitige Gesundheitssystem muß vollumfänglich auf den Prüfstand
- Gesundheit soll sich entfalten in freiem Austausch zwischen Heiler und Klient ohne Einschränkung durch irgendwelche Institutionen
- Grundlegend: Unterstützung der gesunden Lebensführung des Einzelnen (Eigenverantwortung für das persönliche Wohlergehen)
- Einheit von Körper – Seele – Geist, ganzheitlicher Ansatz, nicht nur symptombezogene Behandlungen
- Stärkung des alten Hausmittelwissens, auch bereits in der Schule
- Reform des Medizinstudiums: Mediziner sollen „Gesundheitsexperten“ sein, ganzheitliche Heiler
- anstelle von Krankenkassen: Solidargemeinschaften mit freier Heilmittelwahl, keine Trennung in „privat“ und „gesetzlich“
- Gesundheit darf kein betriebswirtschaftlicher Faktor sein, z.B. in der Etablierung und Ausstattung von Krankenhäusern, ärztlichen Niederlassungen (bes. auf dem Land)
- Kein Einsatz/Genehmigung von lebens- und gesundheitsfeindlichen Technologien (5G, Windräder…)

- Verfügbare und verläßliche Energie ist eine menschliche Lebensgrundlage
- Energie kann niemals verloren gehen (1. HS d. Thermodynamik)
- Abkehr von der Behauptung einer CO2- Neutralität
- Klimapolitik auf aktuellen internationalen Stand bringen (z.B. „CO2 ist CO2 – neue Studie zerlegt falsches Dogma des Weltklimarates IPCC“)
- Kann Energie wirklich knapp und endlich sein? → keine gedankliche Einschränkungen
- Aussetzen des Zubaus von weiterer Windenergie (nur noch bei Starkwindlagen)
- freie Forschung und Wissenschaft: ergebnisoffen
- Freie Forschung an „Raumenergie“, Forschung an Implosionsmethoden und Magnetfeldern, „Dunkle Materie“, „Äther“: jegliche Denkbegrenzungen aufheben
- Als Übergang fortschrittliche Atomkraft (z.B. mit Thorium-Technologie), Brennstoffe aus der Biosphäre (Holz, Öl, Gas)
- saubere Energieerzeugung unter Berücksichtigung aller Aspekte (Kosten, Risiken für Gesundheit und Natur)

- Bessere Bedingungen in den Ursprungsländern schaffen, u.a. durch Beendigung von Einmischung in dortige Regierungen, Beenden von militärischen Konflikten
- Einwanderungsgesetz mit jährlicher Obergrenze, abhängig von Kapazitätsverfügbarkeit
- zur Integration gehört auch der Wille, sich zu integrieren – alle Menschen, die nicht bereit sind, sich zu integrieren, können hier nicht bleiben
- konsequente Abschiebung von Straftätern
- ein wichtiger Baustein zur Integration ist das Erlernen der Deutschen Sprache innerhalb einer zu bestimmenden Zeitspanne (Sprache als Kulturträger)
- alle Religionen sind gleichgestellt
- Förderung von Begegnungen unterschiedlicher Kulturkreise werden forciert (im Hinblick auf unterschiedliche Wertekonzepte und Glaubensrichtungen)
- Interkultureller Austausch unter gegenseitiger Wertschätzung und Respekt
- Keine „Anlockung“ mehr durch „soziale“ Geldzuwendungen. Kein oder weniger Bürgergeld, denn das leistet Sozialtourismus Vorschub (Stichwort „Urlaub im Herkunftsland“). Restriktive Handhabung der Zuwendungen bei solchen „Urlaubsreisen“, ggf. erneute Einreise verhindern.
- Flüchtlinge ohne Identitätsnachweis dürfen nicht einreisen.
- echte Asylanten genauer prüfen. „Beweispflicht“ von Identität und Notsituation im Heimatland.

- Vorrangstellung des friedlichen Zusammenlebens aller Völker
- Zurück zur EWG, wirtschaftliche Zusammenarbeit ohne Einmischung in nationale Souveränität; Freihandelszone; Förderung von regionalen Strukturen; Subsidiaritätsprinzip (Regulierung auf niedrigstmöglicher Ebene)
- von den Völkern gewählte Repräsentanten für europäisches Parlament und europäische Kommission durch Direktmandat
- wirtschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit mit Rußland
- Deutschland muß wieder ein souveräner Staat mit eigener Verfassung (s. Art. 146 GG) werden, dies ist eine Verpflichtung, die bei Gründung der BRD festgeschrieben wurde. Das GG ist staatsrechtlich keine Verfassung, de facto gilt immer noch Besatzungsrecht → Umwandlung in Völkerrecht
- Trennung von Justiz und Politik: keine weisungsgebundenen Staatsanwaltschaften, Verfassungsrichter per Direktwahl, nicht nach Parteienproporz

- Bargeld als Zahlungsmittel ist ein unumstößliches Grundrecht für alle Bürger – Zulassung in unbegrenzter Höhe weiterhin möglich
- Zins-/Zinseszins ist Grund für die Misere unseres Geldsystems
- „Fractional Banking“: das meiste „Geld“ in der Wirtschaft existiert nur als Buchung auf Konten, nicht als Bargeld, trotzdem wird damit „gearbeitet“ (Kreditvergabe). D.h., wenn alle auf einmal an ihr Geld wollten, würde das System zusammenbrechen, weil das „Geld aus dem Nichts“ gar nicht vorhanden ist.
- Abkehr vom FIAT-Geldsystem (Geld ohne Inneren Wert, z.B. „Papiergeld“) hin zu einem wertgebundenen System (z.B. Goldstandart)
- Kein verpflichtender „Digitaler Euro“ als alleiniges Zahlungsmittel, mit „Verfallsdatum“ und staatlicher Totalkontrolle über jedwede finanzielle Transaktionen
- Anhebung der Deckelung von Tafelgeschäften (Obergrenze für Goldkäufe derzeit bei 1999 €) auf mindestens 10.000 €.
- Kein Vermögensregister
- Rückführung aller Goldreserven nach Deutschland und Einlagerung als souveräner Staat

- Landwirtschaft muß im Kern marktwirtschaftlich ausgerichtet sein, ohne Abhängigkeit von staatlichen Subventionen. Der Landwirt soll selbstständig entscheiden über seine Arbeitsabläufe im Bewußtsein für sein Land.
- Entwicklung eines Bewußtseins für die Natur, naturnahe Bewirtschaftung anstelle von Agrarindustrie – Wandel zu flächendeckender ökologischer Lebensmittelerzeugung ohne Agrargifte und künstliche Düngemittel
- Bewußtsein für die größere Werthaltigkeit von natürlich/ökologisch erzeugten Lebensmitteln gegenüber industriell erzeugten Nahrungsmitteln.
- Vereinigung von Naturschutz und Landnutzung
- Fond für Ernteausfälle
- Saatgut ist Allgemeingut, keine staatliche Reglementierung oder Monopolstellung von weltweit agierenden Saatgutherstellern
- keine Patentierung von ganzen Arten
- Erhalt von alten Gemüse- und Obstsorten, weil u.U. gesünder, Diversität der Lebensmittel
- Stärkung von kleinen und mittleren Betrieben durch reelle Erzeugerpreise

- Zielpunkt: weltweite Abschaffung von Armeen, Zwischenschritt: Reduzierung aller Militäreinheiten auf ein Mindestmaß zur Verteidigung, klare Definition von Aufgabe und Umfang der Militäreinheiten. Deutschland könnte hier Vorbild sein
- Krieg darf niemals die ultima ratio der Politik sein, Krieg gehört für alle Zeiten geächtet, Diplomatie und multilateraler Austausch in Fachgremien zwischen den Ländern muß obligatorisch werden
- Militärische Präventivschläge kategorisch ausschließen
- Austritt aus der NATO, Neutralität nach Schweizer Vorbild
- Ächtung und Abschaffung aller nuklearen Waffengattungen weltweit
- Ächtung und Abschaffung aller Anti-Personen-Minen und Streumunition, sowie biologischer Waffen
- Stückweise Reduzierung aller Waffensysteme und -arsenale weltweit: Angriffskriege müssen so verunmöglicht werden
- keine Waffenverkäufe und -lieferungen an politisch unsichere Staaten
- kein Aktienhandel mit der Produktion von Militärgütern
- rigide Kontrolle der Drohnenproduktion zur alleinigen Nutzung in zivilen Bereichen und auch hier Abgabe/Verkauf nur an entsprechende Berufsgruppen, keine private Nutzung
- Freiwilligenarmee, keine Wehrpflicht
- keine Auslandseinsätze der Militäreinheiten mit Ausnahme humanitärer Hilfeleistungen z.B. bei Naturkatastrophen
- Ächtung von künstlicher Wettermanipulation durch Militär und Luftfahrt
